Spätsommersonne, Stadtgeschichten und Brotzeit
Knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kirchengemeinden Schwanstetten, Rednitzhembach und Wendelstein machten sich am 26. September auf den Weg nach Dinkelsbühl. Eingeladen hatte die Kolpingsfamilie Schwanstetten gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt. Der voll besetzte Reisebus und das spätsommerlich warme Wetter sorgten schon unterwegs für beste Stimmung.
Für die bewährte Organisation waren Kolping-Vorstand Wolfgang Reisenhauer und seine Frau Monika verantwortlich. Sicher und souverän brachte das Busunternehmen Böhm die Gruppe zunächst zum Mittagessen in den Gasthof „Zum Roten Ochsen“ in Gerolfingen und anschließend nach Dinkelsbühl.
Dort führten zwei engagierte junge Stadtführerinnen durch die historische Altstadt. Zwischen Fachwerk, Türmen und verwinkelten Gassen gab es viel zu entdecken: vom berüchtigten Henkershaus, bis zu den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes. Selbst Fassadenfarben, Türschilder und Dachziegel müssen sich ins historische Stadtbild einfügen. Dinkelsbühls Altstadt ist von einer nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer mit Toren und Türmen umgeben – Geschichte, die hier nicht nur im Reiseführer steht, sondern an jeder Ecke begegnet.
Ein besonderes Ziel zum Selbsterkunden war das Münster St. Georg: Dort ist 2026 die hundertjährige Dinkelsbühler Heimatkrippe das ganze Jahr über zu sehen. Die detailreiche Krippenlandschaft zeigt die Weihnachtsgeschichte in einer Kulisse, die Dinkelsbühl nachempfindet – ein kleines Stück Stadtgeschichte rund um die Geburt Jesu.
Nach der Führung blieb Zeit für eigene Entdeckungen: ein Eis, ein Cafébesuch oder noch ein gemütlicher Spaziergang durch die Gassen. Am Abend wartete in Obererlbach im Gasthof „Zur Sonne“ eine kräftige Brotzeit mit guten Trunk und schönen Gesprächen. So gestärkt brachte unser Busfahrer alle wohlbehalten zurück in die Heimat.
Ein rundum gelungener Ausflug, der allen noch lange in guter Erinnerung bleiben dürfte. Herzlichen Dank an das Organisationsteam!
Elisabeth Ziem